Burnout

„Burnout ist ein Prozess des sich Entleerens, das Erschöpfen der eigenen körperlichen und seelischen Reserven.“
Herbert Freudenberger, New York, 1974

Ein Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: “ausbrennen”) ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler und/oder körperlicher Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit. Es beginnt häufig mit idealistischer Begeisterung und führt über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität sowie einer erhöhten Suchtgefährdung. Burnout kann nahezu alle sozialen Gruppen treffen - von Schülern über Forscher bis hin zu Arbeitslosen und Rentnern sind Krankheitsfälle bekannt.

Es sind nicht die Schlechtesten, die vom Ausbrennen bedroht sind

„Burnout ist ein Erschöpfungssyndrom, das bei fortschreitender Entwicklung bis hin zur totalen Arbeitsunfähigkeit führt und nebst äusseren Faktoren insbesondere von der inneren Einstellung und der Art und Weise abhängt, wie mit Belastung umgegangen wird.“
Mathias Burisch, 2006

Häufig betroffenen Berufe eines Burnout von A-Z

Anwälte, Ärzte, Beschäftigungstherapeuten, Bibliothekare, Drogenberater, Eltern autistischer oder sonstig behinderter Kinder, Erwachsenenbildner, Erzieher, Fürsorgeleistende im weitesten Sinne, Personal von Vollzugsanstalten, Hauseltern in Kinderdörfern, Hauswirtschaftsleiterinnen, Jugendbetreuer, Kindergärtnerinnen, Krankenhausapotheker, Lehrer, Leiter von Kliniken und Rehabilitationseinrichtungen, Manager, Mitarbeiter von Beratungsstellen, Pfarrer, Pfleger, Polizisten, Psychotherapeuten, Schulpsychologen, Schwestern, Sozialarbeiter, Sporttrainer, Sprach- und Stimmtherapeuten, Stewardessen, Therapeuten behinderter Kinder und Zahnärzte.

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