01 Symptome & Ursachen
Chronischer Stress
Chronischer Stress entsteht, wenn Anforderungen dauerhaft größer werden als die verfügbaren Ausgleichsmöglichkeiten. Aus kurzfristiger Belastung kann so ein Zustand werden, der Körper, Psyche und Regulation spürbar beeinträchtigt.
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Definition
Stress ist das Missverhältnis zwischen den an uns herangetragenen Anforderungen und unseren individuellen Ausgleichsmöglichkeiten. Kommt es hier zu einem Missverhältnis, entsteht Belastung, die wir als Druck oder Stress empfinden.
Dabei können unterschiedliche Ursachen eine Rolle spielen. Existenzängste, Partnerschafts- oder Familienprobleme, berufliche Belastungen oder Schwierigkeiten in Schule und Alltag können ebenso Stress erzeugen wie körperliche Erkrankungen oder persönliche Veränderungen.
Während eine kurzfristige Stressreaktion kompensiert werden kann, kann dauerhafter Stress zur Ursache vieler Beschwerden und Erkrankungen werden.
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Symptome
Chronischer Stress kann sich auf sehr unterschiedliche Weise zeigen.
- 01 Fatigue, CFS, Erschöpfung
- 02 Fibromyalgie, Myo-Tendopathien
- 03 Burnout-Syndrom
- 04 Depressionen, Dysthymie oder Dysphorie
- 05 Kopfschmerzen und Migräne
- 06 AD(H)S oder Hyperaktivität
- 07 Angststörungen und Panikattacken
- 08 Schlafstörungen
- 09 Schlaf ohne Erholung
- 10 Melatoninmangel
- 11 kognitive Dysfunktion
- 12 Gedächtnisstörungen
- 13 Koordinationsstörungen
- 14 PMS
- 15 Menopausebeschwerden
- 16 Herzpochen oder Herzjagen
- 17 Koronarspasmen
- 18 Vasokonstriktion
- 19 Gewichtszunahme
- 20 Adipositas
- 21 Heißhunger, besonders auf Kohlenhydrate
- 22 Alkohol- oder Nikotinabhängigkeit
- 23 Libidoverlust oder erektile Dysfunktion
- 24 funktionelle Darmstörungen
- 25 Colon irritabile / Reizdarm
- 26 Infektanfälligkeit und immunologische Störungen
- 27 Krebs
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Ursachen
Stress ist mehr als nur ein störendes Gefühl. Stress ist eine Reaktion, die viele Bereiche des Organismus betrifft.
Unsere Sinnesorgane nehmen die Umwelt wahr und bewerten die eintreffenden Informationen, indem sie sie mit gespeicherten Informationen vergleichen.
Wenn wir eine Erkenntnis als gefährlich bewerten, setzt unser Gehirn Botenstoffe frei, die eine Vielzahl unterschiedlicher Verhaltensweisen und Emotionen auslösen können. Dazu zählen erhöhte Aufmerksamkeit, Angst, Hunger, sexuelle Aktivität oder auch Aggression.
Neben Neurotransmittern wie Serotonin, Dopamin oder GABA sind vor allem Stresshormone beteiligt. Das Cortisol-Releasing-Hormon und Vasopressin erhöhen auf indirektem Weg auch das Stresshormon Cortisol, das unter anderem hilft, den Blutzuckerspiegel anzuheben.
Nach Beendigung der Stresssituation sollte der Körper wieder in sein Ausgangsniveau zurückfinden. Cortisol, erhöhte Pulsfrequenz oder erhöhter Blutdruck sollten sich wieder normalisieren. Angst, Spannung und Unruhe sollten nachlassen.
Wird die Stressbelastung jedoch dauerhaft, kann dieses Gleichgewicht gestört bleiben. Blutdruck und Puls bleiben erhöht, Beschwerden nehmen zu, und der Mensch kann anfälliger für Infekte, Ängste und Erschöpfung werden.
Auch einzelne Zellen bewerten ihre Umgebung. Können Stressreaktionen auf zellulärer Ebene nicht mehr ausreichend reguliert werden, können Entzündungen und andere Beschwerden entstehen.
Im Netzwerk aus Psyche, Nerven, Hormonen und Immunsystem gibt es daher neben klassischen psychotherapeutischen oder Coaching-Ansätzen viele weitere Schnittstellen, die untersucht und behandelt werden können.
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Diagnostik
Der TriAxis Stress-Kompass „Als einziges Institut in Deutschland bieten wir dieses Stress-GPS mit 3D-Perspektive zur Messung und Interpretation von Stressbelastungen im Alltag an. Wir führen drei Koordinaten zusammen, die Ihre aktuelle Stressposition auf der Stress-Karte markieren:“ überarbeiten.
Der TriAxis Stress-Kompass ist ein Alleinstellungsmerkmal, wir kombinieren hierbei verschiedene Messverfahren und interpretieren sie gemeinschaftlich. Somit erhalten wir Informationen über Vegetatives Nervensystem + Neurostress-Achse + Stoffwechselprozesse. Das erlaubt uns, die Funktionstüchtigkeit und Aktivität zentraler Organ- und Körperfunktionen zu untersuchen und die Zusammenhänge zu bewerten.
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Therapie
Da die stressbedingten Erkrankungen und Beschwerden sehr unterschiedlich ausfallen, bedarf es in der Behandlung eines sehr individuellen Vorgehens. Basierend auf einem ganzheitlichen, funktionellen Ansatz, der Psyche, Neuroendokrinologische, hormonelle und immunologische Aspekte berücksichtigt, führen wir diese Verfahren zu einer persönlichen Strategie zusammen. So kombinieren wir sehr häufig Psychotherapie/Coaching mit stoffwechselregulierenden und immunologisch aktivierenden Verfahren. Die Entscheidung wird in der Strategiebesprechung zwischen Arzt und Patient getroffen.
Die Behandlung kann je nach Situation verschiedene Bereiche einbeziehen:
- 01 Psyche
- 02 Neuroendokrinologie
- 03 hormonelle und immunologische Aspekte
- 04 Stressregulation
- 05 Schlaf und Regeneration
- 06 Ernährung
- 07 Bewegung
- 08 Lebensstil
- 09 ergänzende naturheilkundliche Verfahren
Psychotherapie oder Coaching kann sinnvoll sein. Gleichzeitig können auch körperliche und biologische Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Die Entscheidung über die richtige Strategie erfolgt individuell zwischen Arzt und Patient.
08 Behandlungsfelder
Weitere Behandlungsfelder
Der erste Schritt ist ein ärztliches Gespräch.
Wenn Sie Ihre Beschwerden gemeinsam mit einem Arzt einordnen lassen möchten, laden wir Sie zu einem persönlichen Erstgespräch ein.
Erstgespräch anfragenDiskret. Individuell. Ärztlich begleitet.